Biografie Klaus Wüsthoff,




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1922 in Berlin geboren, studierte an der Berliner Hochschule für Musik Dirigieren und Komposition. 1953-1959 am RIAS Berlin Aufnahmeleiter, später Abteilungsleiter. Gastdirigate mit eigenen Orchesterwerken bei in- und ausländischen Rundfunkanstalten. In den 60er Jahren Hauskomponist unter Boleslav Barlog an den Staatlichen Schauspielbühnen Berlin. Seitdem freischaffender Komponist.

Sein Werkkatalog umfaßt: eine Oper, 7 Musicals, ca. 35 Orchester- und Chorwerke, 7 Solistenkonzerte, Blasmusik, Kammermusik, Jazz-, Ballett-, Film- und Schulmusik. Darüber hinaus Autor und Moderator von Funk- Fernseh- und Bildungsprogrammen. Musik zu ca. 600 Dokumentar- und Werbefilmen. Im Merseburger- Verlag erschien das Fachbuch: "Die Rolle der Musik in der Film-, Funk- und Fernsehwerbung" und im Schott-Verlag die "Tonkiste - Komponieren lernen mit Playbacks" (s. Lehrwerke). 2011 erhielt er vom Beethoven Orchester Bonn den Kompositionsauftrag für die Märchenoper "Flori und sein Kokofant", die in der Spielzeit 2012/13 uraufgeführt wird.

Klaus Wüsthoff war mehrfach Preisträger von Kompositionswettbewerben (u.a. Publikumssieger bei den Berliner Philharmonikern anläßlich ihres 100jährigen Bestehens mit dem Paukenkonzert "Metrum"), Initiator und Projektleiter von Nachwuchsförderungs- und Kompositions-Wettbewerben.
1992 Bundesverdienstkreuz sowie 1999 Paul Woitschach-Preis des Deutschen Komponistenverbandes.
2009 Goldene Nadel der Dramatikerunion.

neu:
Der Generalsekretär des Deutschen Musikrats Christian Höppner interviewt Klaus Wüsthoff:
Wer beharrt, dem gelingt's

(Musikforum des DMR, Ausgabe IV/2011)